Herbei, lieber Mai!

Ach nee, Du bist ja schon da. Und wie schön und strahlend hast Du uns gestern begrüßt – mit tollen, frühlingshaften Gerüchen und wärmenden Temperaturen. Mit Vogelgezwitscher und anderem Ohrenschmaus. Wenn das alles mal keine Wohltat für unser durch den Winter doch ziemlich stark gebeuteltes Gemüt ist.

Der Monat Mai ist uns ja unter anderem als Wonne- und Liebesmonat bekannt. Aber warum heißt der Mai eigentlich „Mai“?

Einigen Quellen zufolge ist er nach der in der römischen Mythologie bekannten altitalienischen Göttin Maia benannt (im Germanischen bedeutet Mai „jung“; das junge Mädchen etwa ist uns als „Maid“ bekannt).

Andere Quellen wiederum behaupten, die Bezeichnung Mai leite sich von „Iupiter Maius“ ab, dem wachstumbringenden Jupiter. Dem Sohn des Saturn und der Ops. Blitz und Donner soll der „Gott des Humors“ gebracht haben.

Tja, und dann gibt es natürlich noch viele weitere mögliche Erklärungen.
Suchen wir uns doch einfach die für uns am schönsten klingende aus – und genießen.

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Ein Tag nur für die Frau

Der 8. März ist Weltfrauentag. Die heutigen 24 Stunden sollen das weibliche, aber auch das männliche Geschlecht an das Recht der Frau auf Würde und Gleichberechtigung erinnern. So weit, so gut. Doch wer hatte eigentlich die Idee zu diesem Ehrentag?

Angeblich soll ein Textilarbeiterinnen-Streik in den USA am 8. März 1857 in der Metropole New York seinen Anfang markieren. Ein paar Jahre später dann (1873) soll die SPA-Partei (Sozialistische Partei Amerikas; SPA – hat das nicht auch etwas mit weiblichem Wohlbefinden zu tun? ;-)) ein nationales Frauenkomitee gegründet haben. Dieses verfolgte das Ziel, unter anderem eine Art Tag der Frau im Kampf für ihr Stimmrecht und für Gleichstellung mit dem Mann zu gründen.

Der erste Frauentag dieser Art fand 1909 statt – mit großem Erfolg. Ein Jahr später setzte sich die deutsche Sozialistin Clara Zetkin bei der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz für einen jährlich stattfindenden, internationalen Frauentag  ein – und durch: Seit 1911 kennen wir den Ehrentag tatsächlich auch unter der offiziellen Bezeichnung „Internationaler Frauentag“. Er ist nun also 102 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch, Frauentag! 😉

Der Weltfrauentag ist heute in aller Welt beliebt und wird zum Teil groß gefeiert; in China erhalten die Damen sogar arbeitsfrei.

Ob Mädchen, junge Frau, ältere oder noch ältere: Ich wünsche Dir, liebe Mutter, Schwester, Ehefrau, Freundin, Kumpelin, Powerfrau, Diva, Lady – oder was beziehungsweise wer auch immer Du sein magst oder sein möchtest – einen wunderbaren, fröhlichen Frauentag!

 

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Wissen des Tages: 14. September 2012

Dass es verschiedene Fußformen gibt, könnt ihr euch bestimmt denken – und habt ihr ganz gewiss auch schon bemerkt. Aber wusstet ihr auch, dass es eine so genannte ägyptische Form gibt? Bei ihr ist die größte Zehe die längste. Tja, und dann gibt es noch die „griechische“, bei ihr ist es die zweite Zehe. Krönender Abschluss: Menschen mit einer „römischen Fußform“ haben in etwa gleich lange Zehen.
Na, wenn das mal keine bahnbrechende Information ist!

 Eindeutig ägyptisch: die Füße meiner Freundin A.

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Wissen des Tages: 7. September 2012

Guten Morgen!

Geht es euch eigentlich auch manchmal so, dass ihr euer Handy klingelt hört – auch dann, wenn es gar nicht klingelt?

Auch dieses Phänomen hat in der Wissenschaft natürlich einen Namen: Ringxiety.  Das eigenwillige Wort setzt sich aus dem englischen „ring“ (klingeln) und „anxiety“ (Angst) zusammen. Im wörtlichen Sinne hat man also „Angst“ davor, dass es klingelt.

Erfunden hat den Begriff der junge Psychologiestudent David Laramie aus Kalifornien/USA. Er hat sich mit dem eingebildeteten Klingeln ausführlich auseinandergesetzt und eine Studie erhoben. Und derzufolge hängt Ringxiety mit dem Selbstbewusstsein des Menschen zusammen, der sich ganz besonders gut fühlt, wenn er möglichst viele Anrufe oder Nachrichten bekommt.

Ihr entschuldigt mich kurz? Ich glaube, ich muss mal eben an mein Handy.

Einen schönen Tag euch!

„Leidest“ Du auch unter „Ringxiety“? 😉

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Wissen des Tages: 23. August 2012

Moin moin! Ich hoffe, ihr habt gut geschlafen und startet ausgeruht in den Tag!

Was mich heute unter anderem umtreibt: Der unvergleichliche Humorist Vicco von Bülow weilt seit gestern vor einem Jahr nicht mehr unter uns. Mir persönlich fehlt seine Präsenz sehr.

Kaum einer weiß übrigens, was sein Künstlername („Loriot“) eigentlich bedeutet.

Hintergrund: Der Komiker, Schauspieler und Regisseur entstammte einem alten Adelsgeschlecht („von Bülow“ eben), und das hatte den Singvogel Pirol zum Wappentier. Warum das? Weil sich dessen Gesang angeblich wie folgt anhört: „bülooo-bülooo“. So weit, so klar.

Und wie geht die Geschichte weiter? Der Pirol heißt nun auf Französisch „Loriot“. Tja, und diesen Namen übernahm Vicco von Bülow.

Und immer, wenn das Frühstücksei zu weich oder zu hart ist, muss ich an ihn denken. Wahrscheinlich wird das für immer so sein.

Uralter Baum in Bursa: Genauso beständig war Loriot in der deutschen Komikerszene.
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