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	<title>Begegnungen und Begebenheiten</title>
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		<title>Liebesleben mit Zimt und Zucker - Rezension „Zimtzuckerherz“ (Autorin: Heike Abidi) </title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 10:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coralita</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rezension „Zimtzuckerherz“ (Autorin: Heike Abidi) „Ohne Frühstück bin ich nicht zu gebrauchen. Und ohne die erste Dosis Koffein schon gar nicht!“ Im Grunde beschreibt sich Veronika Kramer mit diesen beiden Sätzen selbst schon recht gut: Die Protagonistin des Buchs „Zimtzuckerherz“ von Heike Abidi ist 35 Jahre jung und geradezu süchtig nach allem, was mit Kaffee, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br></br><b>Rezension „Zimtzuckerherz“ (Autorin: Heike Abidi) </b><br></br><br></br><p>„Ohne Frühstück bin ich nicht zu gebrauchen. Und ohne die erste Dosis Koffein schon gar nicht!“ Im Grunde beschreibt sich Veronika Kramer mit diesen beiden Sätzen selbst schon recht gut: Die Protagonistin des Buchs „Zimtzuckerherz“ von Heike Abidi ist 35 Jahre jung und geradezu süchtig nach allem, was mit Kaffee, Kakao und Zucker zu tun hat. Ach ja – und vor allem mit Zimt.</p>
<p>„Wenn sie die Wahl hat zwischen Kakaopulver auf dem Cappuccinoschaum oder einem Zimtzuckerherz, dann muss sie nicht lange wählen“, erklärt Autorin Heike Abidi. „Zimt gilt nämlich als Stimmungsaufheller und macht glücklich. In Veronikas Fall ist das sogar doppelt der Fall, weil die Liebe zum Zimtzuckerherz sie auch in der Entscheidung für Mister Right auf die richtige Spur bringt …“</p>
<p>Doch halt, dazu später. Zurück zu Veronika: Was gibt es sonst noch über sie zu sagen? Am wohlsten fühlt sie sich in bequemen Freizeit- und Sportklamotten, obwohl Sport eigentlich gar nicht ihr Ding ist – Mode übrigens auch nicht. So weit, so verwirrend. Eigentlich ist Veronika Kramer ganz zufrieden mit ihrem Leben: Sie ist schön und erfolgreich im Job – sogar einer ziemlich breiten Leserschaft bekannt. Als Expertin für Ordnung schreibt die Journalistin unter dem Pseudonym „Vera Kroemer“ einen Bestseller nach dem anderen – es sind Titel wie „Ordnung ist das ganze Leben“.</p>
<p>Soweit ist also alles gut, wäre da nicht die Angst, ihr Doppeleben könnte irgendwann auffliegen. Doppelleben? Wie bitte? Warum das – und warum?<br />
In Wirklichkeit ist Veronika Kramer nämlich genauso wirr wie ihre lockige Haarpracht: Sie ist alles andere als ordentlich. Nur mit Hilfe ihrer besten Freundin und ziemlich geordneten Büropartnerin Charlotte – und mit einer gehörigen Portion Druck – gelingt es ihr, ihre wohlstrukturierten Ratgeberbücher zustande zu bringen. „Ach, wäre ich doch nur ein bisschen mehr so wie Charlotte. Ihr Gehirn muss so gnadenlos perfekt strukturiert sein wie eine lateinische Konjugationstabelle – während mein Oberstübchen eher einer losen Sammlung sämtlicher Zweifelsfälle entspricht.“ Tatsächlich hilft Charlotte der chaotischen Veronika nicht selten aus der Patsche. Und auch ihre in Spanien lebende Tante Amanda steht der chaotischen Single-Frau mit Rat und Tat im Chat und via E-Mail zur Seite. Die reiche, „erst 81 Jahre junge“ Lebedame hat immer einen kessen und hilfreichen Spruch auf Lager – und fühlt sich kein bisschen alt.</p>
<p>Als Veronikas Freund Alex sie von einem Tag auf den anderen für eine Tierärztin verlässt, ist die Autorin ziemlich durch den Wind. Schon bald aber kreuzen drei „Kandidaten“ (Zitat Tante Amanda) ihren Liebesweg. Gleich drei. Alle guten Dinge sind drei? Schon wieder so ein Chaos …<br />
Und in einem ziemlich wichtigen Fernsehinterview verquatscht sie sich auch noch. Was sie sagt, wird nicht verraten – und es tut an dieser Stelle auch nichts weiter zur Sache: Vero muss sich entscheiden, überhaupt muss sie Ordnung in ihr chaotisches Leben bringen.</p>
<p>Für welchen der drei Männer wird sie sich am Ende entscheiden?<br />
Und noch wichtiger ist die Frage: Wer möchte sie in Zukunft sein: Vera oder Veronika?<br />
Natürlich wird auch das nicht verraten – nur soviel sei geflüstert: Das „Dessert“ wird auf jeden Fall herrlich lecker und süß, und: In jeder Krise steckt auch die Chance auf einen Neuanfang …<br />
Der Roman „Zimtzuckerherz“ von Schriftstellerin und Werbetexterin Heike Abidi ist ein fantasievoller und humorvoller Roman über das Erwachsenwerden und über Selbstfindung in einer multimedial vernetzten Welt – oder: eine gehörige Portion Liebesleben mit einer satten Prise Zimt und Zucker.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4376" title="&quot;Zimtzuckerherz&quot; von Heike Abidi" src="http://www.coralita.de/wp-content/uploads/2012/04/141_600.jpg" alt="" width="600" height="808" /></p>
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		<title>Fernab vom Tourismus: Koh Yao Noi</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 08:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coralita</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„We don&#8217;t like many tourists“, sagt der alte Mann kopfschüttelnd in gebrochenem Englisch. Er sitzt an meinem Nachbartisch, nippt langsam an seinem Tee, während er mich betrachtet. Ich kann nur schwer einschätzen, wie alt der Thailänder ist. Vielleicht zählt er so um die 80 Jahre, womöglich weniger. Auf jeden Fall aber ist er sehr klein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„We don&#8217;t like many tourists“, sagt der alte Mann kopfschüttelnd in gebrochenem Englisch. Er sitzt an meinem Nachbartisch, nippt langsam an seinem Tee, während er mich betrachtet. Ich kann nur schwer einschätzen, wie alt der Thailänder ist. Vielleicht zählt er so um die 80 Jahre, womöglich weniger. Auf jeden Fall aber ist er sehr klein, sein Gesicht wettergegerbt und von Falten durchzogen. Irgendwie erinnert es mich an eine Landkarte. Wir sind die einzigen Gäste in dem kleinen Hafencafé an der Ostküste der Insel.</p>
<p>Es ist mein erster Tag auf Koh Yao Noi, ich bin seit knapp einer halben Stunde mit einem gemieteten Moped unterwegs – und schon habe ich eine Bekanntschaft gemacht.</p>
<p>Der Mann berichtet von seinem Leben auf der Insel. Hier ist er geboren, hier lebt seine Familie. Fast alle sind oder waren Fischer wie er selbst. Bei ihm sei das aber schon eine ganze Weile her. Da sei er noch jünger gewesen. Er lacht, einer der unteren Schneidezähne fehlt. Heute kümmern sich seine Kinder und Enkelkinder um das Einkommen der gesamten Familie. Er komme fast jeden Tag hierher in das kleine Café, um einen Tee zu trinken und ab und zu die Zeitung zu lesen.</p>
<p>Es ist kurz nach neun Uhr am Morgen, die Sonne scheint. Und doch ist es noch recht frisch am Pier von Tha Khao Village. Mich fröstelt, ich ziehe meine dünne Windjacke etwas enger um mich. Am Abend zuvor bin ich mit dem Speedboat von Krabi hergekommen – auf die Insel, der man nachsagt, sie sei eines der letzten noch unberührten Paradiese dieser Erde und ein absoluter Geheimtipp für Backpacker und Abenteuerreisende.</p>
<p>Die vergangene Nacht habe ich in einem hübschen Bungalow mit Strohdach, Holzdielen und Hängematte verbracht. Gut geschlafen habe ich allerdings nicht: Zu sehr habe ich dem exotischen Fiepen, Zirpen und Schnarren mir unbekannter Insekten gelauscht.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4373" title="Haus im Urwald" src="http://www.coralita.de/wp-content/uploads/2012/04/Haus1.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<p>„Koh Yao Noi“ &#8211; das bedeutet: kleine, lange Insel. Zusammen mit ihrer größeren Schwester Koh Yao Yai („große, lange Insel“) bildet sie die Inselgruppe Koh Yao, die zwischen der Touristeninsel Phuket und Krabi auf dem Festland liegt.</p>
<p>Der Alte erklärt mir, dass fast alle auf der Insel Muslime seien und dass es hier kaum Tourismus gebe. Nur etwa 3.500 Menschen leben hier. Ich lausche seinen Worten und schaue ab und zu hinaus aufs türkisfarbene Meer, aus dem unzählige kleine und größere Felsen ragen. Sie alle sind Teil des traumhaft schönen Phang Nga Marine National Parks. Ein Park mitten im Meer – dieser Gedanke gefällt mir.</p>
<p>Ich lächele vor mich hin – und ernte einen eindringlichen Blick von meinem neuen Freund. „You friendly, but not all guests are.“ Ich setze mich aufrecht hin und bemühe mich um eine ernstere Miene. Der alte Mann klärt mich auf: Oft seien Touristen respektlos und laut, und schon allein deshalb lehne man den Massentourismus auf Koh Yao Noi ab. „Auf den anderen thailändischen Inseln gibt es kaum noch ungestörte Plätze, alles ist voller Menschen, und das versuchen wir wenigstens hier zu verhindern“, erklärt er auf Englisch. Ein wenig besorgt vermute ich, dass sich das in den kommenden Jahren sicher ändern wird. Aber diesen Gedanken behalte ich lieber für mich.</p>
<p>Ich erfahre, dass bereits ein einziger Tag ausreicht, um die zwölf Kilometer lange und acht Kilometer breite Insel zu erkunden. Ich habe eine Karte dabei und lasse mir zeigen, was sehenswert ist.</p>
<p>Dann wird es Zeit für mich, aufzubrechen. Ich winke zum Abschied und werfe mein Moped an – eine kleine, rote Honda, die mich 200 Baht am Tag kostet – das sind knapp fünf Euro.</p>
<p>Ich fahre auf die einzige Hauptverkehrsstraße der Insel, die sich am gesamten Küstengebiet entlangschlängelt. Kaum bin ich ein paar Meter gefahren, sehe ich im Meer ein paar asiatische Kinder baden – vollständig bekleidet. Niemand sonst befindet sich an dem wunderschönen, gelben Sandstrand, über den ich später lese, dass er Hat Pa Sai heißt.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Badende Kinder auf Koh Yao Noi" src="http://www.coralita.de/wp-content/uploads/2012/04/badende_kinder_koh_yao_noi.jpg" alt="" width="600" height="414" /></p>
<p>Ich fühle mich frei und lasse mir den Fahrtwind ins Gesicht blasen. An den Linksverkehr muss ich mich noch gewöhnen. Auf gerader Strecke ist das Fahren kein Problem, doch beim Abbiegen muss ich mich noch stark konzentrieren, dass ich nicht aus Versehen die Seiten vertausche.</p>
<p>Ich erreiche die Westküste und fahre vorbei an mystisch wirkenden Mangrovensümpfen. Eine ziemlich verlassene Gegend ist das hier – zumindest auf den ersten Blick. Doch nur wenig später kommt mir ein etwa zehnjähriger Junge auf einem Motorrad entgegen. Sein Gefährt ist wesentlich größer als meins, ich bin fast schon ein bisschen neidisch. Der Junge trägt ein schmuddelgelbes T-Shirt, das in starkem Kontrast zu seinem leuchtend-schwarzen Haar steht. Hinter ihm sitzt ein kleines Mädchen mit Strohhut – vermutlich ist sie seine Schwester. Die Kinder winken mir ausgelassen zu, ich lächele zurück.</p>
<p>Als ich an ein paar Reisfeldern vorbeifahre, falle ich fast vom Moped, so romantisch-beeindruckend ist der Anblick, der sich mir da bietet: Ein Wassbüffel steckt tief im Gras verborgen und frisst. Man sieht auf den ersten Blick nur seine Hörner. Ich halte an und fotografiere ein paar Vögel, die sich auf dem Schädel des imposanten Tieres niedergelassen haben.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4370" title="Wasserbüffel auf Koh Yao Noi" src="http://www.coralita.de/wp-content/uploads/2012/04/Wasserbueffel.jpg" alt="" width="600" height="341" /></p>
<p>Ich erreiche den einzigen Ort der Insel, in der es ein paar Geschäfte gibt: Ban Yai. Hier findet man auch ein Café, das sich „Je t&#8217;aime“ („Ich liebe Dich“). Ich trinke einen Kaffee und erfahre, dass das Lokal in der Hand eines Franzosen und einer Dänin ist. Ihre Lebensphilosophie: für den Moment leben und nur das machen, was Freude bringt. „Wenn wir keine Lust mehr auf den Laden hier haben, ziehen wir weiter und machen was anderes“, sagt mir die dänische Blondine in ziemlich gutem Deutsch. Sie sei vor sieben Jahren als Backpackerin hergekommen und einfach hiergeblieben.</p>
<p>Als ich den Süden der geheimnisvollen Insel erreiche, staune ich, dass es landschaftlich noch vielfältiger geht: Hier gibt es weite Weideflächen, soweit das Auge reicht.</p>
<p>Bevor es dunkel wird, möchte ich noch eine Runde joggen gehen, um das Erlebte und Gesehene mental zu verdauen. Zurück in meinem Bungalow schlüpfe ich in meine Sportschuhe und lauf auf die Hauptstraße. Das Meer ist jetzt verschwunden: Es ist Ebbe. Eine Frau mit Kopftuch sammelt ein paar Muscheln. Irgendwann biege ich links in den Urwald ab. Ich laufe auf teilweise schlammigen, rotsandigen Wegen, vorbei an Ananas- und Kautschuk-Plantagen. Ich beobachte, wie sich die milchige Flüssigkeit ihren Weg aus den Bäumen in kleine schwarze Behälter macht. Hier und da begegnet mir ein einsamer Arbeiter und hebt grüßend sein verstaubtes Basecap.</p>
<p>Als ich zurück in meiner Bungalowanlage bin, habe ich Hunger. Ich bestelle mir ein grünes Curry und gebratenen Reis. Gegen Mitternacht liege ich in meinem mit Moskitonetz umspannten Holzbett und versuche, mich auf meinen Thailandführer zu konzentrieren. Ich lausche nach draußen – und höre nichts, absolut gar nichts: kein Basswummern aus Hotelanlagen wie auf Phuket, keine grölenden Touristen, es ist alles unglaublich still. Ich denke an den Fischer von heute morgen und an das, was er gesagt hat. Lächelnd schlage ich eine weitere Seite in meinem Buch um.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tagtraum &#8211; schon wieder</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 07:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coralita</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ebbenlandschaft in Thailand
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-4357" title="Ebbenlandschaft in Thailand" src="http://www.coralita.de/wp-content/uploads/2012/04/Ebbenlandschaft.jpg" alt="" width="600" height="412" />Ebbenlandschaft in Thailand</em></p>
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		<title>&#8220;Mehr Bewutztsein entwickeln&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 07:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coralita</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[„Panzer, ich begrüße Sieee!“ Allein diese vier stark gelispelten Worte reichen offenbar aus, um ein ganzes Publikum in eine regelrechte Humorekstase zu versetzen: Als Paul [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Panzer, ich begrüße Sieee!“ Allein diese vier stark gelispelten Worte reichen offenbar aus, um ein ganzes Publikum in eine regelrechte Humorekstase zu versetzen: Als Paul Panzer – der eigentlich Dieter Tappert heißt – diesen Satz in die Artland Arena brüllt, fangen die Zuschauer ihrerseits an zu brüllen – vor Lachen nämlich. Einige schütteln sich regelrecht, ein Mann um die vierzig verschüttet sein Bier.</p>
<p>Menschen verschiedenen Alters sind gekommen, vom Basecap tragenden Teenager bis hin zum ergrauten Greis. Paul Panzer hat eben für alle etwas zu bieten – vor allem seine große Klappe.</p>
<p>Es ist Freitag, kurz nach20 Uhr, als der die Bühne betritt. An diesem Abend hat es sich der Stand-up-Comedian mit antrainiertem Sprachfehler, gewohnt geblümtem Retrohemd (diesmal ohne Hosenträger) und betont schrägem Humor schlichtweg zur Aufgabe gemacht, die gesamte Welt zu retten. Der Titel seiner Show: „Hart Backbord!“, die Themen: Umwelt, Umwelt – und nochmals Umwelt. Mit krächzender Stimme sagt Paul Panzer: „Mir sind da ein paar Sachen auf der Welt aufgefallen, wo ich dachte: Freeeeunde, was läuft denn da ab, hä?“</p>
<p>Er seufzt auf wie ein Kind, das gerade geweint hat. „Und ich kann zu Hause mit niemandem darüber sprechen.“ Das Publikum macht mitleidig: „Ooooh&#8230;“</p>
<p>Von der globalen Erwärmung über Ölkatastrophen bis hin zum „Medienmüll“ nimmt Paul Panzer auf seine wie üblich freche, ironisch-satirische Weise alles auseinander, was unserer Erde seiner Meinung nach den größten Schaden zufügt. Immer wieder appelliert er an den Verstand der „Quatzenbrücker Menschen“, denn auch hier müsse man „ein Bewutztsein für die Welt entwickeln!“</p>
<p>Der 40-Jährige wiederholt mahnend und mit gehobenem Zeigefinger: „Ein ziemlich immenses Bewutztsein sogar – für das, was in unserer Welt in Ordnung ist, und für das, was nicht in Ordnung ist!“ Paul Panzer reißt die Augen unter seiner streng wirkenden Rahmenbrille auf und schürzt dabei bedächtig die Lippen. „Das heißt nicht, dass wir jetzt alles gleich ändern müssen, aber das Wissen ist schon mal viel wert! Ich zum Beispiel weiß jetzt, ich soll meinen Grill nicht mit Altöl anmachen. ..“</p>
<p>Und dann ist da noch dieses Thema: Menschen, vor allem Jugendliche, würden zunehmend desinteressiert, ohnehin würden sie nur noch digital leben. Und im Zeitalter von Facebook und Twitter sei man sogar dazu aufgefordert, seinen „Stuhlgang mit anderen zu teilen.“</p>
<p>„Alles, was wir machen, kommt eines Tages zu uns zurück“, sagt der aus Düren stammende gelernte Schweißer nachdenklich. Er fordert das Publikum auf: „Also macht doch mal wieder was Normales!“ Dann schaut erEhrfurcht gebietend in die Runde.</p>
<p>Es herrscht sekundenlanges Schweigen. Einige Zuschauer rutschen unruhig auf ihren Stühlen herum, so als fühlten sie sich bei irgendwas ertappt.</p>
<p>Dann ruft Paul Panzer in den Saal: „Freunde, schreibt doch mal wieder eine Postkarte. Mensch!“ Erleichterung macht sich breit, das Publikum lacht wieder.</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-4353" title="Paul Panzer" src="http://www.coralita.de/wp-content/uploads/2012/04/paul_panzer.jpg" alt="" width="600" height="399" /></p>
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		<title>Wissen des Tages: 20. April 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 06:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coralita</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir alle wissen: Die amerikanischen Ureinwohner heißen auf Spanisch &#8220;Indios&#8221;. Warum eigentlich? Etwa, weil Kolumbus dachte, in Indien gelandet zu sein? Selbst wenn: Indien hieß damals noch gar nicht Indien, sondern Hindustan. Nein, nein: Vielmehr nannte Kolumbus die Eingeborenen &#8220;una gente en dio&#8221;, ein Volk in Gott; und &#8220;en dio&#8221; schliff sich im Laufe der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle wissen: Die amerikanischen Ureinwohner heißen auf Spanisch &#8220;Indios&#8221;. Warum eigentlich? Etwa, weil Kolumbus dachte, in Indien gelandet zu sein? Selbst wenn: Indien hieß damals noch gar nicht Indien, sondern Hindustan. Nein, nein: Vielmehr nannte Kolumbus die Eingeborenen &#8220;una gente en dio&#8221;, ein Volk in Gott; und &#8220;en dio&#8221; schliff sich im Laufe der Zeit zu &#8220;Indio&#8221; ab.  (Quelle: Welt Online)</p>
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		<title>Einmal Nepal &#8211; und zurück</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 10:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coralita</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ehrlich gesagt war der erste Tag der schwierigste der ganzen Reise“, erzählt Sebastian Nehrdich. „In dem Moment, als ich mit dem Fahrrad von Gehrde losfuhr, wusste ich nicht, was auf mich zukommen würde. Man macht sich da vorher seine Gedanken.“ Der 22-Jährige spricht von seiner Radtour quer durch die Welt: Seine Route führte ihn über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ehrlich gesagt war der erste Tag der schwierigste der ganzen Reise“, erzählt Sebastian Nehrdich. „In dem Moment, als ich mit dem Fahrrad von Gehrde losfuhr, wusste ich nicht, was auf mich zukommen würde. Man macht sich da vorher seine Gedanken.“ Der 22-Jährige spricht von seiner Radtour quer durch die Welt: Seine Route führte ihn über Osteuropa nach Griechenland, in die Türkei, in den Iran, nach Pakistan bis hin nach Indien undNepal.</p>
<p>Hier war Endstation, er nahm in Katmandu den Flieger zurück nach Deutschland. „Vorn und hinten am Rad hatte ich je einen Gepäckträger, auf denen ich das Wichtigste verstaute“, erzählt Sebastian. „Darunter ein Zelt, einen Schlafsack, eine Isomatte, einen Kocher und ein paar Wechselklamotten. Ach ja: und eine EC-Karte. Mehr braucht man eigentlich nicht.“</p>
<p>Wie kam der junge Mann eigentlich auf die Idee, eine so abenteuerliche Radtour zu unternehmen? „Ich fahre seit langem gern Rad und bin schon bis ans Mittelmeer gereist. Da dachte ich, wenn ich es bis dorthin geschafft habe, schaffe ich es vielleicht bis nach Indien.“ Mit Indien verbindet Sebastian Nehrdich ohnehin viel. „Ich kannte das Land vorher zwar nicht, aber ich habe einen Kurs über Stille Meditation in Belgien gemacht, die ursprünglich aus Indien stammt. Darüber wollte ich mehr erfahren.“ Indien bot sich also an.</p>
<p>Am 1. November 2010 geht es für Sebastian allein von Gehrde aus nach Lübeck, wo er seine Schwester besucht – und sich im Anschluss mit drei weiteren jungen Männern trifft, um gemeinsam mit ihnen loszuradeln. In Griechenland trennen sich ihre Wege: Zwei fahren weiter nach Italien, Sebastian und sein russischer Freund Viktor setzen mit der Fähre in die Türkei über. In Kurdistan besuchen sie Sebastians Vater, der zwischen Deutschland und dem Irak hin und her pendelt. „Er arbeitet für die Firma Deutag und ist abwechselnd einen Monat zu Hause, den anderen dann im Ausland.“ Sebastians Mutter ist zu diesem Zeitpunkt ebenfalls zu Besuch – Gelegenheit, eine dreiwöchige Verschnaufpause einzulegen.</p>
<p>„Im Januar 2011 sind Viktor und ich weiter in den Iran“, erinnert sich Sebastian. Dort hatte er dann seine erste – aber immerhin einzige– Fahrradpanne. „Ich bin etwas übermütig über eine Schotterstraße gebrettert, der Rahmen brach. Aber am Straßenrad habe ich einen Arbeiter gefragt, ob er ihn reparieren kann. Kurzerhand hat er den Rahmen zusammengeschweißt. Ich habe dafür vielleicht zwei Euro gezahlt. Das erlebt man hier in Deutschland nicht. Hier wird so eine Reparatur richtig teuer.“</p>
<p>Vom Iran aus reist der Weltenbummler allein weiter. „Viktor nahm spontan den Bus nach Kasachstan, um seine Wurzeln zu erforschen. Das war anfangs nicht geplant, hatte aber einen gewissen Reiz für mich.“ Es geht weiter über Turkmenistan, Usbekistan, Tatschikistan und Kirgististan bis nach China. „Landschaftlich fand ich China irgendwie nicht so toll – zumindest bei dem, was ich gesehen habe. Tatschikistan hingegen hat eine spektakuläre Landschaft.“</p>
<p>Von China radelt Sebastian weiter nach Pakistan – ganze drei Monate verweilt er dort. „Im Nachhinein kann ich sagen, dass mir Pakistan am besten gefallen hat. Die Menschen sind sehr gastfreundlich und herzlich, die Natur ist atemberaubend schön“, schwärmt der Gehrder. „Es wirkt wie ein verlassenes Paradies, es sind ja kaum Touristen dort.“</p>
<p>Im November 2011 erreicht Sebastian die indische Grenze. Die erste Stadt, die er dort sieht, ist Amritsar. „Ich ging davon aus, dass sich mir ein ähnliches Bild wie in Pakistan zeigen würde. Doch weit gefehlt: Indien war auf den ersten Blick schmutzig. So etwas hatte ich bisher noch nie gesehen.“</p>
<p>Er schaut sich den Golden Tempel an – die wichtigste heilige Stätte der Sikhs. Dann radelt er weiter über Rishikesh in den Bundesstaat Uttar Pradesh. Dort bleibt er eineinhalb Monate in einem Meditationszentrum.</p>
<p>„Ich habe da als freiwilliger Helfer unter anderem in der Küche mitgemacht. An diese Zeit erinnere ich mich gern zurück – wir waren eine gemischte Gruppe aus Einheimischen und ein paar Europäern. Und wir haben viel von- und übereinander gelernt.“</p>
<p>Endstation ist Nepal. Hier besucht Sebastian Nehrdich unter anderem Lumbini, den Geburtsort von Buddha – und lässt die Seele baumeln, meditiert einen Monat lang. „Das war auch mehr als nötig. Denn so eine Tour bringt psychisch und physisch eine Menge Strapazen mit sich.“</p>
<p>Seit zwei Wochen ist der angehende Musikstudent wieder in der Heimat. Gibt es eigentlich etwas, das er während seines Trips fürs Leben mitgenommen hat? „Oh ja, da gibt es viele Dinge. Doch das Wichtigste ist: Ich bin genügsamer geworden.“ Dann fügt der junge Mann hinzu: „Man braucht überhaupt sehr wenig, um ein zufriedenes Leben zu führen.“</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-4341" title="Fuhr mit dem Rad bis nach Nepal: Sebastian Nehrdich" src="http://www.coralita.de/wp-content/uploads/2012/04/62990120.jpg" alt="" width="600" height="363" /></p>
<p><em>(Artikel erschienen 03/2012 in der Neuen Osnabrücker Zeitung)</em></p>
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		<title>Sandfarbene Krabben</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 15:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coralita</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es regnet im Oldenburger Münsterland. Nicht einmal zehn Grad zeigt das Außenthermometer. Es scheint, als ginge der Winter hierzulande niemals vorbei &#8211; und das noch nach Ostern.
Während der Regen sanft gegen die Fenster prasselt, mache ich es mir mit einem Tee und Kerzenschein gemütlich. Wetter ist immerhin auch, was man selbst draus macht, denke ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es regnet im Oldenburger Münsterland. Nicht einmal zehn Grad zeigt das Außenthermometer. Es scheint, als ginge der Winter hierzulande niemals vorbei &#8211; und das noch nach Ostern.</p>
<p>Während der Regen sanft gegen die Fenster prasselt, mache ich es mir mit einem Tee und Kerzenschein gemütlich. Wetter ist immerhin auch, was man selbst draus macht, denke ich und proste mir selbst zu. Ich schreibe eine Reportage über eine meiner Reisen &#8230; Physisch bin ich zwar hier an meinem Schreibtisch, doch gedanklich schon wieder ganz weit weg &#8211; und zwar in Krabi/Thailand. Ich sehe Fischer vor mir, die noch die letzten Netze des Tages einholen, sehe die kleinen Krabben davonflitzen. Sie sind so sandfarben, dass man draufträte, wären sie nicht so wendig. Mit meiner Kamera kann ich sie nur schlecht einfangen. Die Fotos werden unscharf. Die Sonne geht unter.</p>
<p>In der Ferne höre ein Kinderlachen und beobachte eine muslimische Frau, die noch ein paar Muscheln sammelt, um anschließend Schmuck daraus zu fertigen. Eigentlich tut sie dies ganz früh am Morgen. Ein Hund springt um sie herum, sie jagt ihn fort. Ich habe Appetit auf ein Curry &#8211; ein grünes &#8230;</p>
<p>Das Telefon klingelt. Nach dem Gespräch stelle ich fest: Es ist bald 18:00 Uhr. Ja, da kann man schon mal Feierabend machen. Ich stehe auf und hole die Curry-Paste aus dem Schrank &#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4330" title="Thailand" src="http://www.coralita.de/wp-content/uploads/2012/04/thailand_boot.jpg" alt="" width="600" height="367" /></p>
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		<title>Tagtraum, die soundsovielte</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 16:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coralita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu hinzugefügt]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist wieder so einer dieser Tage, an denen ich mich nur schwer konzentrieren kann. Warum? Der Himmel ist grau, es regnet so ein bisschen vor sich hin &#8230; Das tröpfelnde Nass versetzt mich in einen tranceartigen Zustand. Ich sitze am Schreibtisch, schaue &#8211; starre vielmehr &#8211; aus dem Fenster, träume vor mich hin, versinke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist wieder so einer dieser Tage, an denen ich mich nur schwer konzentrieren kann. Warum? Der Himmel ist grau, es regnet so ein bisschen vor sich hin &#8230; Das tröpfelnde Nass versetzt mich in einen tranceartigen Zustand. Ich sitze am Schreibtisch, schaue &#8211; starre vielmehr &#8211; aus dem Fenster, träume vor mich hin, versinke ganz und gar &#8230;</p>
<p>Wo bin ich nur mit meinen Gedanken? Um ehrlich zu sein in Thailand &#8211; genauer gesagt: auf Koh Yao Noi. Noch nie davon gehört? Das habe ich auch nicht, bevor ich im Dezember letztes Jahres dort war. Und ich werde ganz sicher wieder hinreisen.</p>
<p>Für mich ist das Eiland das Paradies auf Erden, obwohl es ja Paradiese der unterschiedlichsten Art gibt. Sagen wir, es ist das Exotikparadies meiner ganz persönlichen Träume. Klingt total pathetisch? Mir doch egal. Ist eben so. Ich habe nichts Schöneres gesehen. Nicht, wegen der Palmen oder so. Klar, die gibt es dort zuhauf. Und die sind auch echt schön. Doch ist es vielmehr die rauhe Schönheit, die mich in ihren Bann gezogen hat.</p>
<p>Ebbe und Flut sorgen für immer verschiedene Strandformationen &#8230; Es gibt kaum Hotelanlagen oder Hostels. Wer die Einsamkeit sucht, ist hier genau richtig. Ab und zu kommt einem jemand auf dem Moped entgegen. Die Insel ist fest in muslimischer Hand, Touristen werden nicht so gern gesehen, sagt mir eine Einheimische, die ein Café an einem abgelegenen Pier hat. Sie freut sich aber, mich zu sehen und macht ein Foto von mir, auf dem ich eine Karte hochhalte. Ich bleibe eine Stunde, schaue den Fischern beim Einbringen ihrer Fänge zu und &#8230;</p>
<p>Das Klingeln an der Tür zieht mich jäh in die Realität zurück.<br />
Ich bin gar nicht in Thailand, sondern hier an meinem Arbeitsplatz!<br />
Mist, es wäre doch so schön gewesen.</p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-4315" title="Auf Ko Yao Noi" src="http://www.coralita.de/wp-content/uploads/2012/03/ko_yao_noi.jpg" alt="" width="600" height="691" />Koh Yao Noi &#8211; Dezember 2011</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der König der Vögel des Schnees</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 10:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coralita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu hinzugefügt]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Wohin man derzeit auch schnuppert &#8211; in allen Enden und Ecken steckt er: der Frühling! Vor ein paar Tagen erblickte ich am Wegesrand die ersten Schneeglöckchen. Ich habe mich so darüber gefreut &#8211; wie ein Schneekönig gewissermaßen! (Oder vielmehr wie eine Schneekönigin.)
Tja, und hä? Was ist denn nun schon wieder ein Schneekönig &#8211; ich meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT">Wohin man derzeit auch schnuppert &#8211; in allen Enden und Ecken steckt er: der Frühling! Vor ein paar Tagen erblickte ich am Wegesrand die ersten Schneeglöckchen. Ich habe mich so darüber gefreut &#8211; wie ein Schneekönig gewissermaßen! (Oder vielmehr wie eine Schneekönigin.)</p>
<p>Tja, und hä? Was ist denn nun schon wieder ein <em>Schneekönig &#8211; </em>ich meine wörtlich? Der Herrscher über den Schnee? Oder über Rauschmittel?<br />
Die Antwort ist viel banaler als gedacht &#8211; schade eigentlich, ich hatte mir mehr erhofft: Ein Schneekönig ist ein Vogel (!) &#8211; der Zaunkönig nämlich. Umgangssprachlich wird dieser herrlich zwitschernde Singvogel so genannt, weil er im Gegensatz zu vielen anderen Vogelarten im Winter in Mitteleuropa verweilt &#8230; Der König der Vögel des Schnees! Nix mit ab in den Süden also.</p>
<p style="text-align: center;" align="LEFT"><img class="aligncenter size-full wp-image-4245" title="Thailändische Vögel" src="http://www.coralita.de/wp-content/uploads/2012/03/P1080505.jpg" alt="" width="600" height="383" /><em>Keine Zaunkönige, aber auch ganz süß: Vögel in Thailand</em></p>
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		<title>&#8220;Die Glücksbringerin&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 07:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coralita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Neu hinzugefügt]]></category>

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		<description><![CDATA[Werbetexterin Heike Schmidt-Abidi hat mich kürzlich zu meinem Buch &#8220;Glückssache&#8221; interviewt.  Ich freue mich sehr darüber und möchte meine Freude gern mit euch teilen.
Den Text dazu findet ihr HIER.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werbetexterin Heike Schmidt-Abidi hat mich kürzlich zu meinem Buch &#8220;Glückssache&#8221; interviewt.  Ich freue mich sehr darüber und möchte meine Freude gern mit euch teilen.<br />
Den Text dazu findet ihr <a href="http://www.abiditext.de/3006/die-glucksbringerin/" target="_blank">HIER</a>.</p>
<p><em><span style="color: #333333;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4241" title="Anja Polaszewski" src="http://www.coralita.de/wp-content/uploads/2012/02/pola.jpg" alt="" width="600" height="197" /></span></em></p>
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