Roma o morte! – 4. Tag

Unser vorletzter Tag in Rom. Auf der Tagesordnung: Der Vatikanstaat. Die Vatikanstadt besteht aus dem Petersdom, dem Petersplatz (1655-67 von Bernini geschaffen), dem Vatikan mit den dazugehörigen Gärten und dem Sommersitz des Papstes: Castel Gandolfo.

Das gesamte Bistum liegt innerhalb der Stadt auf etwa 0,44 km² und wird durch eine Mauer von der Stadt getrennt. Als kleinster Staat Europas verfügt der Vatikan, der von der berühmten Schweizer Garde mit ihren typischen Uniformen bewacht wird, über eine eigene Post, eine eigene Währung (will man heute Vatikaneuros ergattern, muss man oft tief in die Tasche greifen), eine Druckerei und sogar einen eigenen Sender: “Radio Vatikan”. Heute wollen wir in den Petersdom hinein und auf die Kuppel steigen.

Nach scheinbar unendlichem Treppensteigen, am Ende kriechen wir fast schon die schrägen und erschreckend engen Wendeltreppen hinauf, erreichen wir den höchsten Punkt des Petersdoms. Von dort aus haben wir einen weitschweifigen und fantastischen Blick über Rom und genießen die Sonne.

Meine beiden Schwestern beschließen, shoppen zu gehen, und meine Eltern und ich fahren kurzerhand zur Villa Borghese, dem größten Erholungspark Roms, der nicht einmal so groß wie der Tiergarten in Berlin ist. Generell kann man sagen, dass Rom eine nicht sehr grüne Stadt ist. Die Villa Borghese im gleichnamigen Park beherbergt eine Kunstgalerie und ein Geschichtsmuseum, welche wir allerdings nicht besucht haben. Vielmehr haben wir uns nach drei Tagen Großstadtmief auf das Grün und die Luft im Park konzentriert.

Die Parkanlage der Villa Borghese gehört mit einem künstlichem See, Kinderkarussell, Zoo und Pferderennbahn zu den beliebtesten Freizeitbereichen der Römer. Ein Ballon steigt täglich auf, um den Besuchern einen Blick auf Rom von ganz oben zu gewähren. Zahlreiche Brunnen und Statuen, denen teilweise jedoch schon die Köpfe abgeschlagen wurden, machen die Villa zu einer Sehenswürdigkeit. Mit dem Taxi fahren wir drei zur Piazza di Spagna und treffen auf meine Schwestern. Gemeinsam schlendern wir durch die Stadt heim und essen am Abend Pizza

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