Wer sind die „Drei“?

Ja, es stimmt: Manchmal habe ich es echt nicht leicht.
Ich bin von Männern umgeben – einem großen (T.) und zwei kleinen (P. und K.). Einem mittelalten, flugbegeisterten Sportjunkie, einem sechsjährigen, ninjavernarrten Erstklässler und einem dreijährigen, dinoverrückten Kindergartenkind.

Vor allem letztere beiden Kerle rennen mir eigentlich ständig hinterher und wollen irgendwas. Sie lassen mich nicht eine Minute irgendwo in Ruhe sitzen und mal meinen inzwischen lauwarmen bis kalten Kaffee austrinken („Mamaaaaaaaa!!!), eine Zeitung oder ein Buch (!) lesen, die Post beantworten oder sowas.

P. und K. sind wild, laut und ungezügelt. Das, was ich als „frei“ bezeichnen würde.
Und sie lachen über ihre eigenen Furze – na ja – und über die von anderen.
Jungs eben. (Zugegeben, Mädchen machen das auch. Ich bin übrigens eins … )

Für den Rest meines Lebens bleibe ich wohl die einzige „Prinzessin“ in unserer „Primärfamilie“. Und ehrlich gesagt ist das auch gar nicht so übel.